Nachpflanzen vor dem Frühstück

Nach dem traurigen Anblick, den mein Gemüsegärtchen am Freitag geboten hat, war ich motiviert und habe mich am Sonntag früh noch mal mit dem Rad auf gemacht, um nach dem Rechten zu sehen. Los ging es schon um kurz nach 8 Uhr – vor dem Frühstück. Irgendeinen Vorteil muss es ja haben (wenigstens für den Garten), am Wochenende so früh wach zu werden. Der Plan war, nur kurz zu gießen und drei neu Kohlrabi-Pflänzchen in die Erde bringen.

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Natürlich habe ich mich doch noch dran gemacht, ein bisschen Unkraut aus den hinteren Reihen zu entfernen. Die wurden etwas vernachlässigt, weil ich mit dem Jäten immer vorne bei den Zwiebeln anfange und die Motivation dann aber der Hälfte nachlässt *g. Also habe ich heute in der Mitte angefangen und die Reihe mit dem Lauch (sehr mickrig die kleinen Stängelchen) und den vermeintlichen Rettich-Pflänzchen zu säubern und das Unkraut zwischen den Kartoffeln weg zu machen. Einen Kartoffelkäfer habe ich dabei entdeckt – der freche kleine Kerl musste dran glauben. Beim Rettich war ich mir nicht so sicher, ob alles Unkraut war oder tatsächlich schon kleine Pflänzchen aus den Samen gewachsen sind, die ich an dieser Stelle eingepflanzt hatte. Sicherheitshalber habe ich zwei Pflanzen stehen lassen, die anders aussahen. Mal sehen, ob das richtig war.

Zum Schluss die Erde noch ein bisschen auflockern und die beiden Parzellen-Nachbarn grüßen, die auch schon so früh auf den Beinen sind.

Zeit auf dem Feld: 1 Stunde, 06 Minuten
Anfahrt mit dem Rad – ca. 13 km
Spaßfaktor: ++

 

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