Immer noch reiche Ernte – trotz Mitessern

Genervt von der Arbeit und irgendwie „unterbewegt“ musste ich einfach nochmal raus. Was bietet sich da mehr an, als sich aufs Rad zu schwingen und für die Familie Essen zu beschaffen – frisch vom Feld. Das bedeutet dann zum einen gesunde Ernährung, Bewegung und für meine Familie eine ausgeglichenere Jutta. Gleich drei Dinge auf einmal 🙂

Die Saison nähert sich dem Ende...

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Die Zucchini hat ihre Schuldigkeit getan und darf nun in die ewigen Jagdgründe eintreten :)

Irgendwie fängt das Feld aus, richtig traurig auszusehen. Die Erde ist fest, bisher wild wuchernde Pflanzen sterben langsam ab und abgeerntete Bereiche liegen brach – es lohnt sich ja nicht mehr, noch etwas auszusäen. Das hält allerdings die Kaninchen, Schnecken und Vögel der Umgebung nicht davon ab, weiter auf Beutezug zu gehen. Trotzdem ist immer noch genug für alle da. Aber ihr lieben Mitesser – seit gewarnt… im nächsten Jahr werde ich deutlich mehr mit Netzen und Vliesen arbeiten, um euch fern zu halten.

Schaut mal... nach x Versuchen doch noch eine Kohlrabi <3

Doch noch eine Kohlrabi <3

Wunderbar wächst immer noch der Mangold, der mir wirklich eine wahre Freude ist. Ein Gemüse, dass ich früher bei meinen Eltern immer nur wie Spinat angemacht gegessen habe. Selber im Supermarkt oder beim Bauern wäre ich aber nie auf die Idee gekommen, mir welchen zu kaufen. Jetzt – durch den Garten – habe ich ihn lieben gelernt und kann euch diese KÖSTLICHEN Rezepte wirklich ans Herz legen: Linsen-Mangold-Curry und Spaghetti mit Mangold. Das Spaghetti-Rezept mit Räucherlachs verfeinert lieben sogar meine sonst so gemüseskeptischen Kinder.

20151018_193601Geerntet: Mangold, 1 Weißkohl, 3 kleine Rotkohl, 2 Wirsing und 2 Rettich
Zeit auf dem Feld: 29 Minuten
Anfahrt mit dem Fahrrad
Spaßfaktor: ++

 

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